das Alphorn ....
"Coruns Alpina" - wie der lateiner bemerken würde ...
vorweg: es ist das ehrlichste instrument,
das ich
bisher besessen habe ...
es ist schon viel geschrieben und beschrieben
worden über und
um das alphorn ... ich werde zwischendurch sicher das eine oder andere
mal etwas zitieren, bestehe aber darauf zu bemerken, dass das hier
keine doctorarbeit sein wird ...
(also niggs summa cum laudem coruns alpina der
uni algershofen)
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wer sich also vernünftig
um die sache alphorn informieren will, dem kann
ich schon ein paar tips geben ...
da ist, denke ich, vornedran FRANZ SCHÜSSELE, der sich schon sehr,
sehr lange um und für das alphorn und das blasen damit bemüht ...
hier gibts jede menge von
allem ...
instrumente, bücher, noten, cd's, unterricht usw.
www.alphorn-center.de
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was mir auch gut gefällt, sind die ausführungen von ewald castelazzi, auf der seite der alphorngruppe untervaz in graubünden ...
http://download.burgenverein-untervaz.ch/annodomini/pdf/2002-6%20Alphorngruppe%20Untervaz.pdf
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... und was auch unbedingt
angemerkt werden muss, dass das alphorn längst nicht mehr nur als volkstümliches
instrument anzusehen ist. in vielen bereichen wird es zunehmend auch eingesetzt,
so z.b. in
pop, jazz, folklore, comedy, klassik ...
um nur ein paar wenigs tips zu geben:
arkady shilkloper - jozsef molnar - franz schüssele - hans-jürg sommer - alpcologne - eliana burki - alphorn walk act - gogol & mäx ...
(die liste liesse sich natürlich
beliebig fortsetzen und ich erhebe keinen anspruch auf
vollständigkeit und gewichtung ...)
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diese seite ist also persönlicher
natur und gibt nur meine persönliche
meinung wieder ...
aber - beginne ich mal etwas weiter hinten ... zeitlich gesehen mitte anno 2010 ...
der gedanke an so ein gerät
war scho länger im kopf, habe dann mitte 2010 ausbrobiert
und musste dann bis dezember warten, bis wieder welche hergestellt waren ...
leider muss ich auch zugeben,dass
ich aus verschiedenen gründen (auch aus blödheit
und damaliger unwissenheit) spontan ein total falsches gerät gekauft habe
...
wichtigste erkenntnis daraus:
wenn es möglich ist, kaufe ein alphorn beim musiker und nicht nur beim handwerker ...

es muss ja nicht unbedingt dieses modell sein!
ein alphorn ist ein wunderbares
instrument, die grösste faszination ist tatsächlich, dass
es sich "lediglich" um einen ausgehölten baumstamm handelt ...
keine löcher, keine ventile, keine züge - nichts ....
deshalb können
auf dem alphorn auch nur, der mensur und der stimmung
entsprechend, naturtöne gespielt werden ... wobei es, durch die art, wie
es geblasen
wird, laut wikipedia, zu den blechblasinstrumenten zählt ...
das hört sich viel natürlich einfacher an als es ist ...
und - in heutiger zeit
sind ansprüche an stimmung, intonation usw.
so hoch geworden, dass es nicht mehr genügt, ein stück holz mit dem
schweizermesser auszuhölen ... längst sind programmierte cnc-fräsmaschinen
am werk, die das holz sehr genau bearbeiten können ...
uff jeden fall bin ich schwer
am üben und habe schon
2 "auftritte" hinter mir ...
zu allererst habe ich in münchen
in der kirche des klosters der
armen schulschwestern gespielt, schöne grosse kirche mit einem
beachtlichen hall ... 3 töne schnell hintereinander gespielt, dann war
der ganze akkord zu hören ....
zum ersten mal in gottes freier
natur habe ich mein alphorn auf der seisser
alm in südtirol an ostern "tönen" lassen ...
war auch ein schöpferisches erlebnis ... wer weiss, wohin der wind
die töne trägt?
macht sich doch gut, huckepack, oder?
also - weiter im text - es
gibt natürlich noch sehr viele gurken, die oft sehr sauer
sind und auch sauer machen ... aber wer nicht übt, macht auch keine fehler
...
(zur erläuterung: gurken
sind in der alphornsprache schnarrende, unsaubere, verzogene
oder auch ganz verkrachte töne)
und ich gebe natürlich
so schnell nicht auf ... übung macht den meister, oder
auch den gesellen, über die länge der lehrzeit habe ich bisher noch
keine abhandlung gefunden ...
wer natürlich nur 4 töne braucht und spielt, kann sich schneller
zur prüfung anmelden ....
fällt mir gerade ein
- 2 sachen, die du niemals zurücknehmen kannst:
das gesprochene wort und
die geblasene gurke ...
"cucumis meris cornus" .... das geblasene gurkenhorn

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sehr schöne karikatur von gerard hoffnung ..
"das alphorn"

wie man unschwer erkennen
kann, wird gerade "eine alpensinfonie"
von richard strauss, op. 64, intoniert,
eines meiner lieblingswerke.
auch bei näherer betrachtung
ist nicht auszumachen, um welche "skizze" es
sich gerade handelt - ist es noch nacht oder ist schon der sonnenaufgang
im gange ... dem gemalten austrag am alphorn zu entnehmen würde
ich auf ein breites, auslagerndes,
aber doch kräftiges legato tippen, während
die
anderen musikerkollegen doch eher noch einen lyrisch verschlafenen
eindruck machen ... aus der giesskannentuba scheint noch die
beste "begossene" intonation zu kommen ....